Pandemie

Merkel: Corona-Impfung für Jüngere soll schnell kommen

Nach der Zulassung von Impfstoffen für Kinder und Jugendliche soll diese Bevölkerungsgruppe schnellstmöglich geimpft werden, so die Bundeskanzlerin.

Team News Eva Maria Braungart dpa/eb
2 Min
Auch Kinder und Jugendliche sollen bald gegen Corona geimpft werden (Symbolbild).

Auch Kinder und Jugendliche sollen bald gegen Corona geimpft werden (Symbolbild).

© dpa/Wolfgang Kumm

Merkel bedankt sich bei Jugendlichen für Solidarität

Der deutsche Impfstoffhersteller Biontech und sein US-Partner Pfizer hatten kürzlich bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA die Zulassung ihres Präparats für Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren beantragt. Merkel zeigte sich sehr zuversichtlich: „Das wird sicherlich sehr zeitnah passieren.“

Gerade junge Menschen hätten „eine große Mobilität und einen berechtigten Anspruch darauf, sich zu bewegen und auch sicher zu sein“, betonte die Kanzlerin. „Deshalb werden wir alles daran setzen – in Abhängigkeit natürlich von den verfügbaren Impfdosen – diese Gruppe nicht aus dem Auge zu verlieren.“ Merkel warnte aber auch davor, Ältere zu vergessen, die noch nicht geimpft sind.

Die CDU-Politikerin bedankte sich bei Kindern und Jugendlichen für Solidarität in der Pandemie. „Das sind große, große Einschränkungen, die da sind, das Lernen, das Alleinsein“, sagte sie mit Blick auf die Kontaktbeschränkungen. Trotz großer Löcher im Haushalt und hoher Ausgaben durch Corona mahnte sie, „die Bedürfnisse von jungen Leuten, von Kindern, nicht zu vergessen, sondern im Mittelpunkt zu behalten“.

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