Corona-Pandemie

Norwegen: Impf-Komitee rät von Johnson & Johnson und Astrazeneca ab

Zur Begründung wurde auf sehr selten nach Impfungen aufgetretene Fälle von Blutgerinnseln hingewiesen.

Team News Carola Tunk AFP/ctu
1 Min
Die Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson gehören zu den Vektorimpfstoffen. 

Die Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson gehören zu den Vektorimpfstoffen. 

© AP/Alastair Grant

Zugleich votierten die Experten nicht für ein komplettes Verbot der beiden Impfstoffe in Norwegen. Sie sollten auf freiwilliger Basis Patienten angeboten werden können. Genauere Kriterien dafür wurden nicht genannt. Zur Position der Regierung äußerte sich Gesundheitsminister Höie zunächst nicht.

Genetische Anweisungen werden an die Zellen übermittelt

Bei Vektorviren-Impfstoffen wird ein sogenanntes Adenovirus genutzt. Dieses löst normalerweise eine gewöhnliche Erkältung aus, wurde jedoch so verändert, dass es sich nicht vermehren kann. Über den Vektor werden genetische Anweisungen an die Zellen übermittelt, ein bestimmtes Protein des Covid-19-Erregers Sars-CoV-2 zu produzieren. Auf diese Weise wird das Immunsystem auf die Bekämpfung des Coronavirus vorbereitet.

Im zeitlichen Abstand zu Impfungen mit Astrazeneca und J&J wurden seltene Fälle von schweren Hirnthrombosen festgestellt. Deshalb wurden in mehreren EU-Ländern Impfungen mit den Vakzinen ausgesetzt oder werden nur noch für bestimmte Altersgruppen empfohlen.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

weltbune Banner