Corona-Pandemie

Berlin: Impfstart bei Kindern und Jugendlichen wohl ab Mitte Juni

Für die 12- bis 18-jährigen Berliner sollen zusätzliche Impfdosen geliefert werden. Die Arzneimittelbehörde muss jedoch noch über die Zulassung entscheiden.

Team News Alexander Schmalz dpa/lex
2 Min
Ein Junge erhält eine Schutzimpfung (Symbolbild). 

Ein Junge erhält eine Schutzimpfung (Symbolbild). 

© Imago/Mareen Fischinger

„Wir wollen diese Impfungen über unser bewährtes System abwickeln“, betonte Kalayci. Dazu gehörten die Impfzentren und die Arztpraxen. Zudem könnten mobile Teams losgeschickt werden, um Schüler und Schülerinnen in den Förderschulen zu impfen. „Wir wollen einfach auf alle Karten setzen.“

Impfstoff von Biontech/Pfizer ab 12 Jahren noch nicht zugelassen

Noch muss die europäische Arzneimittelbehörde EMA über die Empfehlung zur Zulassung des Impfstoffs von Biontech/Pfizer ab 12 Jahren entscheiden. Kalayci rechnet damit, dass dies noch im Mai passieren könnte. Bislang gibt es in der EU für das Mittel eine Zulassung erst ab 16 Jahren.

Zuletzt hatte sich in Berlin Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) für einen baldigen Impfstart bei Kindern und Jugendlichen ausgesprochen und dafür auch mobile Impfteams an Regelschulen ins Spiel gebracht.

Über das Pfingstwochenende gab es indes weitere Schwerpunktimpfungen in verschiedenen Berliner Stadtteilen. Laut Senatsverwaltung für Gesundheit wurden in Lichtenberg über Pfingsten rund 2400 Dosen geimpft. In Steglitz waren es demnach mehr als 1800 Dosen. Für das kommende Wochenende seien Schwerpunkt-Impfungen in Spandau sowie Friedrichshain-Kreuzberg geplant.

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