Die „Querdenken“-Initiative hat ihren Ursprung in Stuttgart, 711 steht für die Telefonvorwahl der baden-württembergischen Landeshauptstadt. Ihre Anhänger gehen seit Monaten gegen die staatlichen Corona-Maßnahmen auf die Straße. Die „Querdenken“-Bewegung in Stuttgart und anderen Regionen Deutschlands wird inzwischen von verschiedenen Verfassungsschutzämtern beobachtet. Das Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet die Szene als sogenanntes Sammelbeobachtungsobjekt, ähnlich wie beim Salafismus. Bei der Überwachung können auch geheimdienstliche Mittel eingesetzt werden sowie Bankkonten und Finanzströme zwischen den Akteuren durchleuchtet werden.
Der Sprecher von „Querdenken 711“, Michael Ballweg, erklärte, man habe sich Ende 2020 mehrfach gegen die Löschung einzelner YouTube-Videos mit anwaltlicher Unterstützung erfolgreich gewehrt. „Alle Klagen gegen YouTube gegen die willkürlichen Löschungen waren bis dato erfolgreich.“ „Querdenken 711“ verstärke nun die Aktivitäten zur Schaffung einer europäischen, dezentralen Alternative zu YouTube.
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