Polizei Berlin

Amok-Alarm in der Senatsverwaltung für Gesundheit

Ein Bundeswehrsoldat wurde angegriffen. Polizei und Feldjäger der Bundeswehr durchsuchten am Abend mit einem Großaufgebot das Gebäude.

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Polizisten vor der Senatsverwaltung für Gesundheit in Berlin-Kreuzberg.

Polizisten vor der Senatsverwaltung für Gesundheit in Berlin-Kreuzberg.

© Berliner Zeitung/Paulus Ponizak

Die Polizei und auch Feldjäger der Bundeswehr waren mehrere Stunden lang mit einem Großaufgebot im Gebäude an der Oranienstraße auf der Suche nach dem Täter. „Wir können nicht ausschließen, dass sich die Person noch in dem Gebäude befindet und begehen deshalb alle Räume“, sagte ein Polizeisprecher während des Großeinsatzes. 

„Wir wissen nicht, was dieser Täter in dem Objekt wollte“, sagte ein Ermittler. Aber im zweiten Jahr der Pandemie sei der Unmut gegenüber der Senatsverwaltung für Gesundheit und dem Bundesgesundheitsministerium groß. 

Bewaffnete Einsatzkräfte in der Oranienstraße.<br>

Bewaffnete Einsatzkräfte in der Oranienstraße.

© Berliner Zeitung/Markus Wächter

Angesichts dieser Umstände und weil die Motivation des Täters unklar war, wurden die Mitarbeiter der Gesundheitsverwaltung und auch der Sozialverwaltung, die sich in dem Haus befindet, angewiesen, ihre Büros nicht zu verlassen. Dort ging man von einer Amok-Tat aus, was sich schließlich als Fehlannahme herausstellte.

Während Polizisten die Räume durchsuchten, führte die Polizei aus den gesicherten Bereichen des Gebäudes die Mitarbeiter heraus, die sich in den Büros eingeschlossen hatten. Nach Angaben des Polizeisprechers wurde der Mann, der den Soldaten angegriffen hatte, nicht gefunden.

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Die Bundeswehr unterstützt mit ihren uniformierten Soldaten noch immer  Gesundheitsämter und Verwaltungen bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie.

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