Impftermine: Jeder kann sich in Berlin jetzt um einen bemühen
Kalayci betonte, die Abstands- und Maskenregeln müssten bleiben. „Wir können viel lockern, wir können viele Regeln wieder abschaffen, vieles auch ermöglichen. Aber AHA-Regeln sind das, was noch bleiben sollte. Das ist nun mal Abstand, das ist nun mal das Thema Masken tragen, weil das Virus noch Zirkulationsraum hat, wir haben noch nicht die Herdenimmunität.“
Aufhebung der Priorisierung: So kommen Sie in Berlin an Ihren Impftermin
Die Priorisierung fällt: Trotzdem kann sich ab Montag nicht jeder impfen lassen
Die Sieben-Tage-Inzidenz lag am Montag bei 26,5. Die Zahl gibt an, wie viele Menschen pro 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen neu mit dem Coronavirus infiziert haben. Unter 20 wird die Ampel wieder grün.
Seit diesem Montag ist die Corona-Schutzimpfung für alle impfwilligen Menschen möglich. Allerdings sind die Impfstoffe weiter knapp. Es sollten aber rund 130.000 zusätzliche Erstimpfungstermine freigeschaltet werden. Termine können über das Online-Portal des Landes Berlin oder die Impfhotline gebucht werden.
Die Senatsverwaltung setzt auf Geduld bei der Nachfrage nach Terminen, da der Impfstoff knapp sei. Ab 7. Juni ist die Impfpriorisierung in Deutschland aufgehoben. Der Zeitpunkt sei richtig, sagte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD). „Besser wäre natürlich, wenn es mit mehr Impfstoff einherginge. So eröffnen sich nur begrenzte Spielräume für Impfangebote in den Impfzentren.“ Hier könnten rund 130.000 zusätzliche Erstimpfungstermine freigeschaltet werden.
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