Viele der Aufnahmen im Auftrag der US-Raumfahrtbehörde Nasa sind ikonisch, etwa der Fußabdruck im Staub des Mondes. Das Auktionshaus Ketterer Kunst in München spricht vom künstlerischen Erbe der Pioniere im All: „Die Fotos halten den Moment fest, in dem Science-Fiction Realität wird.“
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Victor Martin-Malburets hat mehr als 3000 Fotos gesammelt, auch durch Kontakte zu den Raumfahrern und deren Familien. „Astronauten waren die wohl wagemutigsten Fotografen aller Zeiten“, begründet er seine Faszination. „Aus ihren nur wenig geschützten Raumkapseln und -anzügen fingen sie mit viel Geschick sensationelle Ansichten ein, die bis heute Ehrfurcht und Staunen hervorrufen.“ Es sei eine Welt der absoluten Klarheit, farblos, nur mit Schattierungen von Grau.
Auch dieser Mond-Fußabdruck, 1969 fotografiert von Astronaut Buzz Aldrin, kommt unter den Hammer.
© dpa/NASA/Ketterer Kunst GmbH
Deutscher Astronaut verbrachte täglich Stunden mit Fotografieren
Auch der deutsche Physiker Ulf Merbold hat bei seinen Missionen ins Weltall viel fotografiert, auch wenn er offiziell dafür eigentlich keine Zeit hatte. „Ich habe jeden Tag mehrere Stunden meiner Freizeit geopfert, um hinauszuschauen und Fotos zu machen“, schreibt er im Online-Katalog zur Auktion. Besonders schätzt er die Ansichten des Erdballs aus der Ferne, weil sie die Verletzlichkeit der Weltkugel deutlich machten: „Diese Bilder verwandeln unseren großen Planeten in das, was er eigentlich ist: ein kleines Raumschiff namens Erde. Das erschüttert die tief verwurzelten Ansichten, die wir Menschen haben.“
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