Erst am Wochenende können kräftige Gewitter verbunden mit Starkregen, Hagel und Sturmböen etwas Abkühlung bringen. In weiten Teilen herrsche hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr, hieß es. Tagsüber werde die ultra-violette Strahlung intensiver.
Brandenburg: 143 Hitzetote allein im letzten Jahr
In Berlin und Brandenburg könnte es am Donnerstag also die erste große Hitzewelle geben. Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) warnte deshalb am Mittwoch, achtsam zu sein. Nachdem das Frühjahr lange kühl war, sei diese Wetterlage zwar schön, aber für bestimmte Bevölkerungsgruppen auch gefährlich. Vor allem ältere, chronisch kranke oder pflegebedürftige Menschen, Kleinkinder und Schwangere seien durch die Hitzebelastung gefährdet, so die Ministerin. „Daher mein Appell an alle Brandenburgerinnen und Brandenburger: Geben Sie während der Hitze besonders auf Ihre Mitmenschen acht und helfen Sie, wo immer es nötig erscheint!“
Im vergangenen Jahr gab es nach Angaben des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg 143 Hitzetote in Brandenburg. Das war die vierthöchste Zahl der vergangenen 36 Jahre. Zum Vergleich: 2019 waren 126 Hitzetote erfasst worden. Der bisherige traurige Rekord wurde 2018 mit 331 Hitzetoten erreicht.
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