Concept- und Pop-up-Stores

Mietfrei in der Innenstadt: Städte testen Konzepte gegen Leerstand

Leere Läden sind ein Problem und gleichzeitig eine Chance für etwas Neues. Viele Großstädte fördern Konzeptläden und Pop-up-Stores, um Innenstädte zu beleben.

Helen Hoffmann (dpa)
4 Min
Das Kaufhaus ekofair in der Bremer Innenstadt. Die Lage ist top und der Laden kostet vorerst keine Miete.

Das Kaufhaus ekofair in der Bremer Innenstadt. Die Lage ist top und der Laden kostet vorerst keine Miete.

© dpa/Sina Schuldt

Bundesweit suchen Politikerinnen und Politiker nach Lösungen, um Leerstand in den Innenstädten zu vermeiden. Zwischennutzungen haben dabei an Bedeutung gewonnen, wie Sandra Wagner-Endres vom Deutschen Institut für Urbanistik in Berlin sagt. In den vergangenen Jahren seien sogenannte Concept- und Pop-up-Stores in Großstädten zum Trend geworden. Läden, die zunächst für einen begrenzten Zeitraum öffnen, gehören der Wissenschaftlerin zufolge zum Stadtmarketing, um Menschen in die Innenstädte zu ziehen. Das Konzept bietet demnach viele Vorteile. Gründerinnen und Gründer können ihre Produkte testen, Kommunen ihre Städte beleben und Leerstand vermeiden, Eigentümer erhalten Miete. Dass Städte im Rahmen von Förderprogrammen regionalen Produzenten kostenfreie Flächen zur Verfügung stellen, könne die lokale und regionale Wirtschaft unterstützen.

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