Eine Woche nach Bekanntwerden des Vorfalls mit der Polizei ist Gabrielle Lebreton überwältigt von der Unterstützung, die sie in den letzten Tagen erfahren hat. Der Berliner Zeitung sagte sie am Mittwoch: „Gerade viele Frauen haben sich bei mir gemeldet. Dazu kamen Dutzende Presseanfragen, nicht nur aus Deutschland.“ Zeitungen und Fernsehsender aus Frankreich haben bei ihr angerufen, darunter auch die bekannte französische Tageszeitung Libération, erzählt die 37-Jährige. „Ich habe gar nicht geschafft, das alles zu beantworten. Ich bin doch berufstätig.“
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Gabrielle Lebreton wollte gar nicht so viel Aufmerksamkeit. „Ich will nicht berühmt werden, das war gar nicht mein Ziel. Ich möchte, dass sich das Gesetz ändert“, erklärt sie entschieden am Telefon. Damit sie das schafft und Frauen wie sie sich ungestört in der Öffentlichkeit oben ohne sonnen können, sucht sie gerade noch einen Anwalt. Gefunden hat sie noch keinen.
Nach dem Vorfall gibt es jetzt eine Solidaritätsdemo, nächsten Sonnabend auf dem Mariannenplatz in Kreuzberg. „Ich glaube, ich spreche für viele Frauen, und ich bin froh, dass jetzt andere Frauen aktiv werden und etwas auf die Beine stellen. Doch ich stehe nicht an vorderster Front.“ Sie freut sich über die Demo am Sonnabend, hat auch schon mit den Veranstaltern telefoniert. Teilnehmen wird Gabrielle Lebreton nicht. Sie hat sich an dem Tag schon etwas vorgenommen.
Ein paar Hassmails hat sie in den letzten sieben Tagen auch bekommen, doch es waren nicht viele. „Ich habe sie gleich an die Polizei weitergeleitet“, sagt Gabrielle Lebreton.
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