Wetter

Meteorologe zum Gewitter-Sommer: Es brodelt wie im Kochtopf

Experte Markus Übel erklärt, warum es jetzt so oft zu Unwettern mit Starkregen kommt. Das unbeständige Wetter bleibt uns wohl auch weiterhin erhalten.

Team News Mike Wilms dpa/mow
2 Min
Blitze zucken in Brandenburg durch den Nachthimmel (Archivbild). 

Blitze zucken in Brandenburg durch den Nachthimmel (Archivbild). 

© imago/Marcel Lorenz

Daran wird sich in den kommenden Tagen wenig ändern. Es bleibt unbeständig. Während es nordöstlich der Elbe bei Temperaturen um die 30 Grad heiß wird, brauen sich über Baden-Württemberg die nächsten Unwetter zusammen. Es drohen Gewitter und Starkregen. Die Unwetter ziehen der DWD-Vorhersage zufolge etwa von Dienstag an Richtung Norden weiter.

Meteorologe: Es hat überdurchschnittlich viel geregnet 

Dass der diesjährige Sommer als Gewitter-Sommer wahrgenommen wird, erklärt Markus Übel mit der Verteilung von Blitz und Donner. „Sonst gehen Gewitter eher punktuell nieder. Viele Menschen bekommen es deshalb nicht mit, wenn es im Nachbarort kracht.“ Das sei diesmal anders: Sowohl kräftige Niederschläge als auch Gewitter und wechselhaftes Wetter gehörten zu einem Sommer dazu. Verglichen mit den beiden vorangegangenen sehr trockenen Jahren „kommen einem die Niederschläge aber viel vor“, räumt er ein. Bislang habe es zwar überdurchschnittlich geregnet. Von einem Rekord will Übel aber nicht sprechen. „Da ist noch Luft nach oben.“

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