„Einer jungen aufstrebenden Branche wird die Existenz entzogen“, befürchtet Thomas Mohnke, der Vorsitzende des Verbands. Er betreibt in Berlin 90 Fahrzeuge – für den US-amerikanischen Fahrdienst Uber, der keine eigenen Autos hat. Wer mit der Uber-App in Berlin ein Auto bestellt, hat gute Chancen, dass ein Mietwagen aus Mohnkes Fuhrpark vorfährt. „Ich bin ein Uber-Partner der ersten Stunde“, so der Unternehmer zur Berliner Zeitung. Die Fahrer seien alle bei ihm angestellt, die Bezahlung liege über dem Mindestlohn von derzeit 9,50 Euro brutto pro Stunde. „Ich zahle zehn Euro plus Prämien. Wer besonders produktiv ist, kann auf bis zu 12,50 Euro pro Stunde kommen.“
Verkehr in Berlin
Senat prüft Mindesttarife für Mietwagen: Werden Uber & Co. teurer?
Noch sind die Fahrdienste in Berlin meist preiswerter als Taxis. Das könnte sich ändern, ein Gesetz lässt das zu. Die Branche protestiert per offenem Brief.
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Meist preiswerter als das Taxi: Ein Free Now fährt in Berlin am Brandenburger Tor vorbei. Rechtlich gelten die Autos als Mietwagen mit Fahrer. In Berlin sind rund 5000 solcher Fahrzeuge unterwegs.
© imago/Stefan Zeitz
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