Dass die Landwirtschaft ein Problem hat, weiß auch Tino Ryll, Landwirt in der Gemeinde Niederer Fläming in Brandenburg, südlich von Berlin. Seiner Familie gehören 750 Hektar Land, die er mit seinem Vater und seinem Bruder bewirtschaftet. Auf den Feldern bauen sie unter anderem Sonnenblumen, Urgetreide, Hanf, Lein, Raps und Zuckerrüben an und halten Schweine und Rinder alter Rassen in Freilandhaltung. Gerade in Brandenburg treffen die Folgen des Klimawandels die Landwirte besonders hart, erzählt Ryll. Die Böden sind sandig und Brandenburg gilt bereits heute als trockenste Region Deutschlands.
Regenerative Landwirtschaft
Klimaschutz: Landwirte müssen Verantwortung übernehmen
Landwirte sind Opfer und Treiber des Klimawandels zugleich. Wie können sie das Klima schützen und dabei Geld verdienen? Die Antwort könnte im Boden liegen.
8 Min
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Tino Ryll, konventioneller Landwirt in Brandenburg, setzt immer mehr regenerative Methoden auf seinen Feldern ein.
© Benjamin Pritzkuleit
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