Extremwetter

Indien: Mehr als 190 Tote nach Monsunregen

Brücken und Gebäude wurden zerstört, Straßen und Gleise überflutet. Es gab zahlreiche Erdrutsche. Mindestens 192 Menschen starben.

Team News dpa/kmi
1 Min
Zahlreiche Straßen in Indien wurden durch den Monsunregen überflutet.

Zahlreiche Straßen in Indien wurden durch den Monsunregen überflutet.

© imago/NurPhoto

Einige Experten warnten, dass Extremereignisse wie Überschwemmungen, Zyklone und Dürren mit dem Klimawandel zunehmen. Indien hatte in den vergangenen Monaten mehrere solche Ereignisse erlebt.

Zehntausende ohne Strom und Trinkwasser

375.000 Menschen seien den Behördenangaben zufolge aus den derzeit überfluteten Gebieten in Sicherheit gebracht worden. Zehntausende seien ohne Strom und Trinkwasser. Fernsehbilder zeigten Menschen, die auf Dächern warteten, während ihre Umgebung völlig überflutet war. Der heftige Regen hat auch Brücken und Gebäude zerstört, Telekommunikationsmasten beschädigt sowie Straßen und Gleise überflutet.

Die Monsunzeit dauert in Südasien gewöhnlich von Juni bis September. Dabei kommt es häufig zu viel Regen, heftigen Überflutungen und Erdrutschen. Die Schäden sind oft groß, es gibt immer wieder Tote – aber der Regen ist für die Landwirtschaft, von der ein Großteil der Bevölkerung lebt, auch wichtig.

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