Über Infektionen in Schulen äußerte sich nun der Direktor des Institutes für Public Health an der Berliner Charité, Tobias Kurth, in einem Gespräch mit Bildungssenatorin Scheeres (SPD) und der Berliner Presse: Während durchaus viele Fälle bekannt seien, in denen Infektionen in Schulen hineingetragen wurden, seien sie aber praktisch nie der Ursprung von Infektionsketten. Es würden demnach extrem selten Infektionen aus Schulen herausgetragen. Angesprochen auf die bessere Verfolgung von Infektionen in Schulen mit PCR-Tests anstatt der derzeit gängigen Schnelltests, zeigte sich Kurth eher skeptisch: Man könne nicht davon ausgehen, dass alle Labore auch bei hohen Inzidenzen die Kapazitäten hätten, um massenhafte Schülertestungen abzuarbeiten. Wenn hier Staus entstünden, könne dies dazu führen, dass Infektionen länger unerkannt bleiben.
Corona und Schule
Berliner Mediziner: Schulen sind keine Infektionstreiber
Zwei Berliner Medizinexperten äußern sich zum Schulstart. Bildungssenatorin Scheeres kündigt noch mehr Tests für die ersten Schulwochen an.
Friedrich Conradi
3 Min
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Masken und Tests werden den Schulalltag nach den Sommerferien erst einmal weiter begleiten. Nach den Ferien gibt es zunächst sogar noch mehr Tests.
© Oliver Dietze/dpa
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