Umwelt

Klimawandel: Zweitwärmster jemals gemessener Juli in Europa

Verantwortlich dafür sind unter anderem die extremen Hitzewellen im Osten Europas. Hier wurden teilweise über 40 Grad gemessen.

Marco Buchholz Team News dpa/mbz
2 Min
In Folge der extremen Hitze kämpfen viele Staaten, wie beispielswiese Griechenland, gegen verheerende Waldbrände.

In Folge der extremen Hitze kämpfen viele Staaten, wie beispielswiese Griechenland, gegen verheerende Waldbrände.

© Imago/Lydia Veropoulou

Weltweit war der Monat gemeinsam mit dem Vorjahresmonat der drittwärmste Juli seit Beginn der Copernicus-Aufzeichnungen – er lag nur knapp unter den Werten von 2016 und 2019. Der Juli stellt global betrachtet gewöhnlich den wärmsten Monat des Jahres, auch wenn der August manchmal noch höhere Temperaturen aufweisen kann.

Europäischer Hitzerekord 2010

Wärmer war es in einem europäischen Juli zuvor lediglich im Jahr 2010 gewesen, als unter anderem über dem Westen Russlands eine heftige Hitzewelle geherrscht hatte. Diesmal wurde der Rekord der täglichen Maximaltemperatur in Nordirland gebrochen. Auch im Osten Islands und Grönlands hätten die Temperaturen weit über dem Durchschnitt gelegen. Im Gegensatz dazu sei der Monat unter anderem in einem Streifen zwischen Portugal und Deutschland etwas kühler als der Durchschnitt der Vergleichsjahre 1991 bis 2020 gewesen.

Der Klimawandeldienst der EU erstellt monatlich Berichte über die Lufttemperatur, das Meereis und den Wasserkreislauf. Er stützt sich auf Messdaten von Satelliten, Schiffen, Flugzeugen und Wetterstationen rund um den Globus sowie Modellrechnungen.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

Lesen Sie mehr zum Thema
weltbune Banner