Brandenburg

Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg: Potsdam hat offiziell wieder eine Synagoge

Die Synagoge ist Teil des neuen Europäischen Zentrums für Jüdische Gelehrsamkeit. Es wurde nun auf dem Campus der Universität Potsdam am Neuen Palais eröffnet.

Team News Eva Maria Braungart dpa/eb
1 Min
Ein Davidstern steht auf dem mit einem Bauzaun abgesperrten Platz an der Ecke Schloßstraße und Friedrich-Ebert-Straße. Das Grundstück war vom Land Brandenburg für den Bau der neuen Synagoge zur Verfügung gestellt worden.

Ein Davidstern steht auf dem mit einem Bauzaun abgesperrten Platz an der Ecke Schloßstraße und Friedrich-Ebert-Straße. Das Grundstück war vom Land Brandenburg für den Bau der neuen Synagoge zur Verfügung gestellt worden.

© dpa/Carsten Koall

Mit dem neuen Zentrum sind das Institut für Jüdische Theologie und zwei Rabbinerseminare – das Abraham-Geiger-Kolleg und das Zacharias Frankel College – unter einem Dach vereint. Die Eröffnung gilt als ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“. Der Studiengang Jüdische Theologie besteht in Potsdam seit 2013. In der Kombination aus wissenschaftlichem Studium und dem praktischen Teil ist das Fach nach Angaben der Universität in Europa einzigartig. Für das Zentrum wurden die einstige Orangerie und das historische Nordtorgebäude gegenüber dem Neuen Palais umgebaut.

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