In Brüssel war von alldem wenig zu spüren. In gewohnter diplomatischer Bräsigkeit tauschten sich dort EU-Diplomaten über Gründe für Asylanträge und Migranten aus Afghanistan aus, wie aus internen Quellen hervorgeht, die die Berliner Zeitung am Wochenende und das Online-Magazin Telepolis einsehen konnten.
Afghanistan
Das dachte die EU: Hauptsache, keine Flüchtlinge aus Afghanistan
Während die Taliban Afghanistan überrannten, herrschte in Brüssel Realitätsverweigerung und Angst vor einer Fluchtwelle. Berlin wollte mehr Grenzmanagement.
Harald Neuber
4 Min
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Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell und der afghanische Präsident Ashraf Ghani am 16. Juli auf einer Konferenz in Usbekistan.
© AP
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