Gleichberechtigung

Berlin will Kampf gegen sexistische Werbung ausweiten

Die Arbeit der Expertenjury gegen Sexismus und Diskriminierung soll bekannter gemacht werden. Aufgabe des Gremiums ist etwa die Prüfung von Bürgerbeschwerden.

Team News Mike Wilms dpa/mow
1 Min
Demonstration gegen Sexismus (Archivbild).

Demonstration gegen Sexismus (Archivbild).

© imago/Future Image/Dwi Anoraganingrum

Bisher sind Ünsal zufolge fünf Beschwerden eingegangen, zwei davon habe die Jury als diskriminierend bewertet und die entsprechenden Unternehmen angesprochen, zwei als nicht-diskriminierend, bei der fünften habe es noch keine Bewertung gegeben. Beschwerden sind über ein Online-Formular möglich. Die Jury prüft sie anschließend auf Grundlage eines Kriterienkatalogs, der sich am Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) und am Berliner Landesantidiskriminierungsgesetz (LADG) orientiert, wie Ünsal erläuterte.

Die Arbeit der Jury soll künftig noch bekannter gemacht werden. Geplant ist unter anderem, zu diesem Zweck noch in diesem Jahr Flyer und Postkarten drucken zu lassen.

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