Der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes, Frank Montgomery, kritisierte bei der Präsentation der DUH-Untersuchung die breite Verwendung dieser Medikamente in der Nutztierhaltung und forderte schärfe Vorschriften der EU. „Wir brauchen die Beschränkung der Reserve-Antibiotika auf die Heilung bei Menschen.“ Stattdessen würden die Medikamente eingesetzt, um Mängel in der Tierhaltung auszugleichen.
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Mehrere Untersuchungen wiesen bereits auf Keim-Probleme hin
Die DUH-Stichprobe ist nicht die erste Untersuchung, die das Problem antibiotikaresistenter Keime in der Tierhaltung sichtbar macht. Auch andere Untersuchungen waren in der Vergangenheit bereits zu ähnlichen oder sogar schlechteren Ergebnissen gekommen.
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Nach einem aktuellen Bericht mehrerer europäischer Gesundheits- und Lebensmittelbehörden ist der umstrittene Medikamenteneinsatz in der Nutztierhaltung allerdings tendenziell rückläufig. „Der Einsatz von Antibiotika ist zurückgegangen und bei zur Lebensmittelerzeugung genutzten Tieren erstmals geringer als beim Menschen“, teilte die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Efsa) Ende Juni mit.
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