„Meine Prognose ist, dass es sehr lange dauern wird, weil es wird vermutlich keine Partei auch nur in die Nähe von 30 Prozent kommen und das wird dazu führen, dass es diverse Koalitionsoptionen gibt, und da wird man auch ein großes taktisches Verhalten sehen“, sagte Bartsch.
Zwar endet Merkels Amtszeit offiziell mit der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Bundestages nach der Wahl. Sie würde voraussichtlich aber bis zur Bildung einer neuen Regierung geschäftsführend im Amt bleiben und könnte dabei sogar Helmut Kohl (CDU) überholen: Keiner war bisher länger im Amt als der „Kanzler der Einheit“. Kohl regierte zwischen dem 1. Oktober 1982 und dem 26. Oktober 1998 genau 5869 Tage. Das hätte Merkel am 17. Dezember erreicht.
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