Abtreibung in den USA

Joe Biden: „Das ist ein beispielloser Angriff auf die Rechte einer Frau“

Im US-Bundesstaat Texas setzen Abtreibungsgegner und „Lebenschützerinnen“ das geltende Recht durch. Das geht nur durch alte Entscheidungen von Donald Trump.

Maxi Beigang
Maxi Beigang
2 Min
Demonstrationen in Texas: Auch Menschen ohne Uterus machen immer wieder Gesetze für welche mit.

Demonstrationen in Texas: Auch Menschen ohne Uterus machen immer wieder Gesetze für welche mit.

© Imago

Laut Gesetz, das bereits im Mai vom republikanischen Gouverneur Greg Abbott unterzeichnet worden ist, ist es nun ab dem feststellbaren Herzschlag des Embryos nicht mehr möglich, abzutreiben. Faktisch wird also eine Abtreibung ab etwa der sechsten Woche verboten, viele Betroffene wissen zu diesem frühen Zeitpunkt nicht einmal, dass sie schwanger sind. Gleichzeitig soll das Gesetz nicht von Behörden durchgesetzt werden, stattdessen werden Privatpersonen ermutigt, ungewollt Schwangere, Ärztinnen und Ärzte und anderes medizinisches Personal, das Abbrüche durchführt, privat zu verklagen. Mit einer Erfolgsprämie von bis zu 10.000 US-Dollar sollen diese Abtreibungsgegner und -gegnerinnen bei einer erfolgreichen Klage obendrein belohnt werden.

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