Es begann mit dem Wort „streunen“. Ich versuchte, meinem damals 13-jährigen Sohn zu erklären, dass ich in meiner Kindheit noch die Gelegenheit hatte zu streunen. Ich bin in Westdeutschland aufgewachsen, in einem Vorort von Frankfurt am Main. Nach der Schule, die oft schon um eins zu Ende war, wartete meine Mutter mit einem selbst gekochten Mittagessen. Ich pfiff unseren Erkennungspfiff, wenn ich mit dem Fahrrad in unsere Straße einbog.
Schule der Zukunft?
Lob des Streunens: Ein Essay über die Ganztagsschule
Was bedeutet der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule für Kindheit und Familienleben? Und was macht eine gute Ganztagsschule eigentlich aus?
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Können unsere Ganztagsschulen das schon? Sich wie ein Zuhause anfühlen, Herdwärme ausstrahlen? Grundschüler beim Mittagessen in ihrer Klasse.
© imago/Joker
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