Die erste kam unter ganz außergewöhnlichen Umständen an die Spitze der Stadtregierung und hat bis heute nicht die Würdigung erfahren, die ihr zukommt: Die Sozialdemokratin Louise Schroeder wurde als Tochter einer Gemüseverkäuferin und eines Bauarbeiters am 2. April 1887 in Altona bei Hamburg, damals noch eine preußische Stadt, geboren. Sie starb am 4. Juni 1957 in West-Berlin. Von 1947 bis 1948 leitete sie als Oberbürgermeisterin die Geschicke der Stadt.
Berlins einzige Bürgermeisterin
„Wer klug ist, der wählt diese – unsere Louise!“
„Klageweiber“ und „Sozialtanten“ nannten männliche Kollegen Politikerinnen wie Louise Schroeder. In ernster Zeit erwies sie sich als krisenfest.
Maritta Adam-Tkalec
Maritta Tkalec
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Berlins erste Oberbürgermeisterin, Louise Schroeder, an ihrem Schreibtisch.
© Archiv Gerda Schimpf, Berlin
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