Raumfahrt

Mars-Sonde „InSight“ misst drei Beben auf Rotem Planeten

Das längste und stärkste Mars-Beben dauerte rund anderthalb Stunden. Um die Messungen überhaupt durchführen zu können, griffen die Nasa-Forscher zu einem Trick.

Team News Mike Wilms dpa/mow
1 Min
Der „InSight“-Lander der Nasa hat im Frühjahr ein Selfie geschossen. Es wurde aus 14 Einzelaufnahmen zusammengesetzt (Archivbild). 

Der „InSight“-Lander der Nasa hat im Frühjahr ein Selfie geschossen. Es wurde aus 14 Einzelaufnahmen zusammengesetzt (Archivbild). 

© dpa/Nasa/JPL-Caltech

Dass der 2018 auf dem Mars angekommene stationäre Lander die Beben überhaupt messen konnte, liegt auch an einem Trick der Nasa-Forscher, mit dem sie die Energieversorgung des Seismometers sicherstellten: Mit einem Roboter-Arm des Landers streuten sie Sand in die Nähe einer Solarzelle. Als der Wind diesen über die Solarzelle wehte, nahm er dabei auch einen großen Teil des dort abgelagerten Staubs mit – und die Solarzelle konnte den Lander weiter mit Energie versorgen.

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