Auch in diesem Jahr sei das Ergebnis gewesen, „dass sehr häufig eigentlich nur Fleisch der Haltungsform Eins oder der Haltungsform Zwei an der Theke angeboten wird“, sagte die Greenpeace-Expertin Stephanie Töwe-Rimkeit dem RBB.
Kaufland ist eine Ausnahme: Hier gibt es Tierwohl Stufe Drei
Dies steht laut Greenpeace in krassem Gegensatz zu den Erwartungen vieler Verbraucher, die in der Absicht an Frischtheken einkaufen würden, damit einen Beitrag zu Müllvermeidung, aber auch zu mehr Tierwohl zu leisten. Das Magazin „Super.Markt“ kritisierte zudem, dass an Frischtheken in der Regel anders als bei Ware aus dem Kühlregal die Haltungsform nirgends vermerkt sei.
Eine Ausnahme bildet nach eigenen Angaben Kaufland: „Bereits seit 2019 gibt es Schweine-, Puten- und Hähnchenfleisch an unseren Bedientheken ausschließlich aus der tierwohlgerechten Haltungsform Stufe Drei ‚Außenklima‘“, hieß es laut RBB von Seiten des Unternehmens. Zudem gebe es in einzelnen Filialen von Kaufland sowie von Edeka inzwischen kleine abgetrennte Angebote an Frischtheken mit Bio-Siegel, was der Haltungsform Vier entspricht.
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Aldi will ab 2025 kein Billigfleisch mehr verkaufen
Der Discounter Aldi bekräftigte seine Ankündigung vom Sommer, ab dem Jahr 2030 nur noch Fleisch der Haltungsstufe Drei oder Vier anzubieten. „Wir ziehen das durch“, sagte der verantwortliche Manager des Unternehmens der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Dabei dürfte es sich allerdings um verpackte Fertigware handeln.
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