Er sei schon „sehr aufgeregt“ angesichts des für den 30. Oktober geplanten Starts, sagte Maurer. „Unser Hauptziel ist die Forschung, wir haben zwischen 300 und 350 Experimente im Gepäck.“ Der Astronaut aus dem Saarland soll gemeinsam mit den Nasa-Astronauten Thomas Marshburn, Raja Chari und Kayla Barron in einer „Dragon“-Kapsel vom privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX von Unternehmer Elon Musk vom Weltraumbahnhof in Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida zur ISS fliegen. Auf der ISS soll Maurer in rund 400 Kilometern Höhe etwa sechs Monate lang zahlreiche Experimente durchführen und auch einen Außeneinsatz absolvieren. Er wäre der zwölfte Deutsche im All, der vierte Deutsche auf der ISS und der erste, der mit einem „Dragon“ dorthin fliegt.
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Maurer machte Weltreise vor Start zur ISS
Er freue sich schon sehr darauf, die Erde von oben zu sehen und zu fotografieren, sagte Maurer. „Bevor ich Astronaut wurde, habe ich mir meinen großen Traum erfüllt und bin ein Jahr lang um die Erde gereist. Jetzt möchte ich diese Orte vom Weltraum aus noch einmal besuchen und vor allem auch Afrika entdecken, davon habe ich bislang nicht viel gesehen.“ Schon jetzt bekomme er beim Gedanken daran „Gänsehaut am ganzen Körper“.
Das Andocken an die ISS ist derzeit für den 31. Oktober geplant, an dem vor allem in den USA Halloween gefeiert wird. „Wir versuchen uns gerade auch an den Feiertagen um unsere Crew-Mitglieder zu kümmern und ihnen Überraschungen oder Geschenke zu schicken, und dasselbe werden wir auch für Halloween machen“, hatte ISS-Manager Joel Montalbano schon am Mittwoch bei einer Pressekonferenz gesagt.
Was für Kostüme sie anziehen würden, sei noch nicht entschieden, witzelte Astronautin Barron am Donnerstag. „Aber ich habe Gerüchte gehört, dass Mark Vande Hei, der gerade auf der ISS ist, da schon Pläne hat - es könnte also eine Überraschung geben, wenn wir an Halloween die Luke öffnen.“
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