Das Schweigen in den Kliniken muss ein Ende haben
Pflegeversicherung: Wann sich privater Extra-Schutz lohnt
„Der Pflegereport zeigt, dass die junge Generation bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und sich für ihre Familienangehörigen einzusetzen“, sagte der DAK-Vorstandschef, Andreas Storm. Das Thema Pflege sei unter jungen Menschen kein Tabu, sondern bei vielen im Alltag verankert. Ein Drittel dieser Altersgruppe habe bereits Familienangehörige, die auf Pflege oder Hilfe im Alltag angewiesen sind. Darüber hinaus würden 84 Prozent derer, die bereits Familienmitglieder pflegen oder pflegten, es der Umfrage zufolge auch erneut tun.
DAK-Chef: Rahmenbedingungen für junge, pflegende Menschen verbessern
Die Bereitschaft ist bei Frauen (71 Prozent) etwas höher als bei Männern (66 Prozent). Unabhängig vom sozialen Status oder Alter würden zwischen 67 und 70 Prozent der Befragten Familienmitglieder versorgen.
Frau Bundeskanzlerin, übernehmen Sie Verantwortung für die Gesundheitspolitik!
Wegen medialer Präsenz: Klinik streicht Pfleger Ricardo Lange alle Dienste
Daher müssten Storm zufolge auch Rahmenbedingungen geschaffen werden, damit junge Menschen die pflegende Tätigkeit mit Ausbildung, Studium und Beruf vereinbaren können. „Es ist Aufgabe der kommenden Bundesregierung, eine bessere Vereinbarkeit von Pflege und Beruf zu schaffen.“ Sonst werde es in Zukunft immer weniger Menschen geben, die Angehörige zu Hause pflegen wollen und auch können. Der Leiter der Studie, Thomas Klie, forderte eine Stärkung der Pflege zu Hause. „Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels werden wir bald an die Kapazitätsgrenzen in Pflegeheimen stoßen.“
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]