Aletta von Massenbach, die den BER-Chefposten vor zwei Wochen von Engelbert Lütke Daldrup übernahm, hat sich ihren Start sicher anders vorgestellt. Der Flughafen Berlin-Brandenburg, der Ende Oktober ein Jahr alt wird, sorgt für negative Schlagzeilen – wieder einmal. Berliner und Brandenburger, die vom neuen Schönefelder Airport in die Herbstferien fliegen wollten, erlebten ein Chaos. Bis sie ihre Flugzeuge erreichten (oder verpassten), mussten sie viel Zeit in Warteschlangen verbringen. Bis Dienstagmittag riet rät die Lufthansa, mindestens vier Stunden vor dem Abflug am BER zu erscheinen. In dieser Zeit könnte man auch mit der Bahn von Berlin nach Frankfurt am Main oder München reisen. Inzwischen hat die Airline die Aufforderung zurückgezogen, bittet aber weiterhin darum, frühzeitig zum BER anzureisen - insbesondere bei Abflügen am Vormittag, da in dieser Zeit das Passagieraufkommen besonders hoch ist, wie es hieß.
Verkehr
„Reißt ihn ab!“: So schlecht bewerten Passagiere den Flughafen BER
Am Hauptstadt-Airport gibt es seit seiner Eröffnung immer wieder Probleme. In einem Ratingportal bekommt der BER nur drei von zehn Punkten.
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Passagiere am BER. Nach langer coronabedingter Flaute nutzen immer mehr Menschen den neuen Airport. Aber das führt zu Problemen.
© dpa/Christoph Soeder
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