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Pandemie

2G-Regel in Hessen: Geschäfte wollen neues Corona-Modell nicht nutzen

Hessen hatte am Dienstag das 2G-Optionsmodell auf den gesamten Einzelhandel ausgeweitet. Doch für vier von fünf Handelsbetrieben kommt es nicht infrage.

Team News Mike Wilms dpa/mow
2 Min
In Hessen ist es nun prinzipiell möglich, dass Supermärkte nur Geimpften und Genesenen Zutritt gewähren (Symbolbild).

In Hessen ist es nun prinzipiell möglich, dass Supermärkte nur Geimpften und Genesenen Zutritt gewähren (Symbolbild).

© Imago/Zuma Wire/May James

Dieser hatte nach der Stimmung unter seinen Mitgliedern gefragt, nachdem Hessen das 2G-Optionsmodell auf den gesamten Einzelhandel ausgeweitet hat. Bis dahin war dieses Zugangsmodell im Handel ausschließlich bei Veranstaltungen erlaubt. Wie viele Händler an der Stichprobe teilnahmen, war zunächst nicht bekannt.

Die Umfrage des Handelsverbands deckt sich weitgehend mit der Einschätzung der Landesregierung. Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) hatte bereits zum Start der neuen Verordnung gesagt, er gehe davon aus, dass Geschäfte des alltäglichen Bedarfs eher keinen Gebrauch von dem Optionsmodell machen.

Am Dienstag hatte das Land Hessen erklärt, dass das 2G-Optionsmodell auf den gesamten Einzelhandel ausgeweitet werde, also auch auf den Lebensmittel-Einzelhandel. Betreiber im Kultur-, Gastronomie- und Veranstaltungsbereich konnten bereits vorher die 2G-Regel anwenden. Wer nur Geimpfte und Genesene in seine Räume oder Läden lässt, darf auf die Abstands- und Maskenpflicht verzichten.

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