Pandemie-Maßnahmen

Vertreter von Kinderärzten: Brauchen Corona-Massentests in Schulen nicht mehr

Der Aufwand für Schnell-Tests lohne sich nicht und führe nicht selten zu falschen Ergebnissen, sagt Thomas Fischbach. Er warnt vielmehr vor dem RS-Virus.

Team News Carola Tunk dpa/ctu
1 Min
Ein Fünftklässler macht vor Schulbeginn einen Covid-19 Antigen Test (Symbolbild).

Ein Fünftklässler macht vor Schulbeginn einen Covid-19 Antigen Test (Symbolbild).

© Berliner Zeitung/Markus Wächter

„Was uns aktuell wirklich Sorgen bereitet: Die Kinderstationen sind voll mit ganz jungen Patienten, die an Atemwegserkrankungen durch das RSV leiden“, sagte Fischbach. Corona-Fälle seien die Ausnahme. Der riesige logistische Aufwand der Schnell-Tests lohne sich nicht und führe nicht selten zu falschen Ergebnissen.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte zuletzt von einem starken Anstieg der Krankenhaus-Einweisungen wegen Infektionen mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus (RSV) bei Ein- bis Vierjährigen berichtet. Gefährlich kann dieser Infekt der oberen Luftwege insbesondere für Frühgeborene und vorerkrankte Kinder im ersten Lebensjahr werden.

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