Ein ausgefeiltes Sicherheitskonzept macht’s möglich, dass in diesem Jahr die 2020 wegen Corona ausgefallene Frankfurter Buchmesse mit 2000 Ausstellern und 25.000 Besuchern pro Tag stattfinden kann. Doch leider taucht eine andere alte Normalität an politisch empfindlicher Stelle wieder auf. Es geht um die Deutung des Begriffs Meinungsfreiheit. Vor vier Jahren gab es Zusammenstöße auf der Messe, provoziert von rechten Verlagen, die sich anschließend als Opfer darzustellen versuchten. 2018 hatte die Messeleitung das Problem nicht gelöst, nur verschoben, indem sie die Stände in einen wenig frequentierten Gang platzierte.
UPDATE
Rechte Verlage
Ein alter Streit holt die Buchmesse ein: Wie tolerant ist Demokratie?
Die Schwarze deutsche Autorin Jasmina Kuhnke sagt ihren Auftritt ab, weil ein rechter Verlag in der Nähe gewesen wäre. Zwei weitere Autorinnen folgen ihr.
2 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Die Schauspielerin Annabelle Mandeng wollte auf der Buchmesse ihr Buch „Umwege sind auch Wege“ vorstellen. Am Dienstag teilte sie via Instagram mit, dass sie ihren Auftritt absagt.
© imago
Werden Sie Teil des Ostablishments.
Sie haben bereits ein O+ Abo?
*