Verbraucher

Stiftung Warentest warnt: Kein getesteter Lippenstift ohne Schadstoffe

Alle getesteten Produkte waren mit Titandioxid belastet. Die Substanz kann das Erbgut schädigen. So erkennen Verbraucher, ob ihr Lippenstift es enthält.

Team News Eva Maria Braungart AFP/eb
1 Min
In allen getesteten Lippenstiften wurde das weißende Farbpigment Titandioxid festgestellt (Symbolbild).

In allen getesteten Lippenstiften wurde das weißende Farbpigment Titandioxid festgestellt (Symbolbild).

© dpa/Ralph Kaiser

Von den getesteten Lippenstiften erreichte keiner die Bewertung „gut“, zwei waren „mangelhaft“ und der Rest lediglich „befriedigend“. Auch Naturkosmetikprodukte waren mit Titandioxid belastet. Mit mangelhaft bewerteten die Warentester sowohl einen Lippenstift für 38 Euro, als auch ein günstiges Produkt für rund 4 Euro. Diese seien mit mineralölartigen Substanzen belastet, die sich in den Organen anreichern könnten.

Die Substanz Titandioxid, die in allen getesteten Lippenstiften enthalten war, kann laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit eine erbgutschädigende Wirkung haben. Die Warentester bewerteten den Stoff deshalb erstmals als Schadstoff. Um Produkte mit Titandioxid zu vermeiden, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher auf die Inhaltsstoffe achten. Die Angabe CI77891 weist auf den Inhaltsstoff Titandioxid hin.

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