Tori Amos ist für einiges bekannt. Das Klavier, immer ein Bösendorfer, das sie so virtuos spielt. Ihre roten Haare. Die evokativen, oft persönlichen Lyrics. 1996 sorgte sie mit ihrem Cembalo-Punk-Barock-Album „Boys for Pele“ auch deshalb für Aufregung, weil sie auf einem Foto ein Ferkel an ihrer Brust stillt. 2002 durchreiste sie auf ihrem siebten Studioalbum „Scarlet’s Walk“ klanglich und lyrisch die USA, verhandelte 9/11 ebenso wie kulturelle Risse, die sich durchs Land ziehen und aus denen immer wieder Frauenfeindlichkeit oder Homophobie entsteigen.
Musik
Neues Album von Tori Amos: Ein Platz im Dreck
Ihr 16. Studioalbum zeugt von einem emotionalen Loch, aus dem sich Tori Amos erst herausschreiben musste. Ein Motiv, das sich durch ihre Karriere zieht.
Matthias Kreienbrink
7 Min
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Im dritten englischen Corona Lockdown stürzte Tori Amos in ein tiefes Loch und krempelte die Pläne für ihr Album komplett um.
© Desmond Murray
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