„Unvernunft von Impfgegnern“

Corona: Weltärztepräsident warnt vor Überlastung der Kliniken

Den Kliniken fehle es an Personal, um die steigende Zahl an Corona-Intensivpatienten zu pflegen. Viele würden sich nicht mehr „für Impfgegner abrackern“ wollen.

Team News AFP/dak
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Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery (Archivbild): „Das Pflegepersonal der Intensivstationen und die Ärzte arbeiten längst am Anschlag.“

Weltärztepräsident Frank Ulrich Montgomery (Archivbild): „Das Pflegepersonal der Intensivstationen und die Ärzte arbeiten längst am Anschlag.“

© imago/photothek/Michael Gottschalk

Die gegenwärtige Entwicklung bereite ihm große Sorge. Vor diesem Hintergrund forderte Montgomery größere Impfanstrengungen. Es müsse „alles in unserer Macht Stehende“ versucht werden, um die Impfraten zu erhöhen. „Wer sich jetzt nicht impfen lässt, obwohl er es machen könnte, riskiert sein Leben und das seiner Mitmenschen“, warnte der Weltärztepräsident.

Die Corona-Erkrankung tobe sich nun bei den Ungeimpften aus, während die Geimpften recht zuverlässig vor schweren Krankheitsverläufen geschützt seien, sagte er der Zeitung. Inzidenzwerte und die Zahl der Krankenhausaufnahmen seien weiterhin eng miteinander verknüpft – nur der Faktor habe sich geändert. „Bei hoher Durchimpfung der Bevölkerung gibt es sehr viel mehr milde Verläufe – die müssen nicht ins Krankenhaus, aber viele Ungeimpfte erkranken nach wie vor schwer“, sagte er.

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