Soziales

Mehr Schutz im Winter: Berlin baut Obdachlosen-Hilfe aus

Die geplanten 1000 Plätze zur Notübernachtung werden um 200 Plätze aufgestockt. Diese sollen an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr zur Verfügung stehen.

Team News Mike Wilms dpa/mow
1 Min
Ein Obdachloser sitzt in Berlin zusammengesunken auf einer Bank (Symbolbild).

Ein Obdachloser sitzt in Berlin zusammengesunken auf einer Bank (Symbolbild).

© Imago/Müller-Stauffenberg

Bis 2023 sollen demnach drei Berliner Unterkünfte nach dem 24/7-Modell mit 11,4 Millionen Euro aus EU-Mitteln zur Bewältigung der Corona-Krise finanziert werden. „Wir haben in der Pandemie sehr gute Erfahrungen mit 24/7-Angeboten gemacht“, sagte Strauß.

Erste Zählung: In Berlin leben rund 2000 Obdachlose

Im vergangenen Winter standen einmalig mehr als 500 solcher Plätze zur Verfügung. Unter anderem in einer Jugendherberge, die im Lockdown schließen musste. In traditionellen Kältehilfe-Unterkünften müssen die Bewohner nach dem Frühstück wieder zurück auf die Straße und können erst abends wiederkommen. In Berlin leben nach einer ersten Zählung im Januar 2020 rund 2000 Obdachlose, es ließen sich aber nicht alle zählen.

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