Impfdurchbrüche

RKI: 117.763 wahrscheinliche Impfdurchbrüche seit Februar

Für das Robert-Koch-Institut ist die Zunahme von Durchbruchinfektionen im Laufe der Zeit „erwartbar“. In einem neuen Bericht benennt es konkrete Zahlen.

Team News dpa/str
2 Min
Die Stiko empfiehlt Menschen, die mit dem Vakzin von Johnson & Johnson geimpft wurden, eine Auffrischung mit einer Dosis eines mRNA-Impfstoffs (Symbolbild). 

Die Stiko empfiehlt Menschen, die mit dem Vakzin von Johnson & Johnson geimpft wurden, eine Auffrischung mit einer Dosis eines mRNA-Impfstoffs (Symbolbild). 

© dpa/Wolfgang Kumm

Der Anteil der Impfdurchbrüche an allen Covid-19-Fällen zeige, „dass nur ein geringer Anteil der hospitalisierten, auf Intensivstation betreuten bzw. verstorbenen Covid-19-Fälle als Impfdurchbruch zu bewerten ist“. Das RKI nennt die Zunahme von Durchbruchinfektionen im Laufe der Zeit „erwartbar“: Immer mehr Menschen seien geimpft, das Virus breite sich wieder vermehrt aus. „Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, als vollständig geimpfte Person mit dem Virus in Kontakt zu kommen.“

Die Ständige Impfkommission (Stiko) hatte Anfang Oktober ihre Empfehlung zu Auffrischimpfungen ausgeweitet. Sie richtet sich an Menschen ab 70, Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Bewohner von Pflegeheimen, Pflegepersonal und medizinisches Personal mit direktem Kontakt zu Patienten. Auch Menschen, die den Impfstoff von Johnson & Johnson bekommen haben, können ihren Schutz mit einer Dosis mRNA-Impfstoff verbessern. Die Impfverordnung sieht die Möglichkeit zur Auffrischung aber grundsätzlich für alle vor, für die es zugelassene Impfstoffe gibt.

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