Prozess wegen fahrlässiger Tötung

Unfall mit vier Toten in Berlin: SUV-Fahrer wusste, dass er nicht fahren durfte

Michael M. gibt vor dem Berliner Landgericht zu, die Weisungen der Ärzte nach einem epileptischen Anfall ignoriert zu haben. Er glaubte, die Kontrolle zu haben.

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Mit Figuren wurde bei einer Mahnwache in der Invalidenstraße der vier getöteten Fußgänger gedacht.

Mit Figuren wurde bei einer Mahnwache in der Invalidenstraße der vier getöteten Fußgänger gedacht.

© dpa/Fabian Sommer

Michael M. muss sich vor dem Berliner Landgericht wegen fahrlässiger Tötung in vier Fällen und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten. Er sei am Abend des 6. September 2019 auf der Invalidenstraße vor einer roten Ampel mit seinem hochmotorisierten Auto auf die Gegenfahrbahn ausgeschert, so die Anklage. Aufgrund eines epileptischen Anfalls soll der Angeklagte einen Krampf erlitten und das Auto mit durchgedrücktem Gaspedal voll beschleunigt haben.

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