Anlass ist, was heute vor zehn Jahren den Deckel einer fest zugeschraubten Büchse dunklen Wissens hob. Oder anhob, will man sagen. Am 4. November 2011 erschossen sich zwei Mitglieder eines rechtsterroristischen Netzes in einem Wohnmobil, eine dritte setzte ihren Unterschlupf in Brand. Sie verschickte Schreiben, in denen sich die Neonazis zu zehn Morden und weiteren Verbrechen bekannten. Heute wird dieser Tag als die zehnjährige Selbstenttarnung des NSU markiert.
Kommentar
Zehn Jahre nach dem NSU: Was sagt man denn an einem solchen Tag?
Der Fokus in den Medien hat sich viele Jahre nach der Selbstenttarnung des NSU auf die Angehörigen verschoben. Das ist aber noch kein Verdienst.
Antonia Groß
4 Min
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Regentropfen zieren die Namen auf dem Gedenkstein für die NSU-Opfer auf dem Halitplatz in Kassel.
© dpa
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