Die Kampagne für Auffrischungsimpfungen solle so vereinheitlicht und angepasst werden, hieß es aus den Kreisen. Vorgesehen ist demnach auch eine Information dazu an die Praxisärzte. Zuletzt hatte es Diskussionen gegeben, wie groß der Kreis für Impf-Verstärkungen sein soll. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt sie vorerst in engerem Rahmen unter anderem ab 70 Jahre, worauf sich auch Ärztevertreter bezogen. Spahn setzt sich für „Booster“ auf breiterer Front ein, die laut Impfverordnung generell für alle möglich sind.
Söder: Drittimpfung für alle wird nötig werden
Ministerium stellt klar: Jeder hat Anspruch auf Corona-Booster
Geimpfte mit Johnson & Johnson sollen „Booster“ früher erhalten
Die Sechs-Monats-Frist erreiche nun zunächst Menschen, die ohnehin noch nach der damals geltenden Prioritäts-Reihenfolge geimpft wurden, hieß es zur Erläuterung – rein kalendarisch also, wenn man bis Anfang Mai seine vollständige Impfung bekommen hatte. Demnach in Frage kämen momentan mehr als zehn Millionen Menschen, einbezogen auch Geimpfte mit Johnson & Johnson sowie Menschen mit Immunschwäche. Geimpfte mit Johnson & Johnson sollen generell bereits vier Wochen nach Abschluss der Impfserie einen „Booster“ bekommen.
Berliner Senat: Booster für alle, die mit Johnson & Johnson geimpft sind
Allzeithoch bei Corona-Infektionen: Fast 34.000 neue Fälle
Eine Auffrischungsimpfung erhalten haben laut Robert-Koch-Institut bisher 2,36 Millionen Menschen. Informationen zu „Boostern“ sollen jetzt auch über die offizielle Corona-Warn-App ausgespielt werden. Vorgesehen sind demnach auch Hinweise, wenn man in Frage kommt.
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