Schlechte psychische Gesundheit schadet Wirtschaft
Die volkswirtschaftlichen Kosten dafür seien hoch, denn psychische Probleme wirkten sich unter anderem auf die Beschäftigung und die Produktivität aus. Nach OECD-Schätzungen belaufen sich die Kosten schlechter psychischer Gesundheit im OECD-Schnitt auf mehr als 4,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Schon vor der Pandemie hatten Menschen mit psychischen Erkrankungen der Studie zufolge eine um 20 Prozent niedrigere Beschäftigungswahrscheinlichkeit und erhielten im Schnitt 17 Prozent weniger Lohn als ihre Kollegen ohne psychische Erkrankungen.
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Daten aus europäischen Ländern deuten demnach darauf hin, dass sich diese Unterschiede in den vergangenen fünf Jahren nicht verringerten. Die Unterschiede bei den Arbeitslosenquoten seien sogar angestiegen, was zeige, dass es für Arbeitende mit psychischen Erkrankungen immer schwieriger werde, ihren Arbeitsplatz zu behalten.
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