Ratgeber

Günstige E-Autos? Was beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos zu beachten ist

Ein E-Auto für wenig Geld – das geht auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Solange es Förderprämien für Neuwagen gibt, lohnt sich ein Kauf aber nur wenig.

Lena Högemann Theresa Dräbing
4 Min
Stecker aus zweiter Hand: Wer ein gebrauchtes E-Auto kaufen will, muss vor allem auf den Zustand des Akkus achten.

Stecker aus zweiter Hand: Wer ein gebrauchtes E-Auto kaufen will, muss vor allem auf den Zustand des Akkus achten.

© dpa

Rechnet man die Förderprämien für Neuwagen hinzu, reduziert sich die Differenz zwischen Neuwagenpreis und dem Wert eines Gebrauchten deutlich. Derzeit gibt es in Deutschland bis zu 9000 Euro Förderung für ein reines Elektroauto. Gebrauchte E-Autos hingegen werden nur dann bezuschusst, wenn das Fahrzeug nicht länger als zwölf Monate erstzugelassen ist, höchstens 15.000 Kilometer gefahren ist und zuvor noch keine Förderung beantragt wurde. Das betrifft nur wenige Wagen auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Zwar führt die Förderprämie dazu, dass der Preis von Gebrauchten noch weiter sinkt und E-Autos noch ein wenig günstiger zu haben sind, im Endeffekt sind sie aber zumindest bei Kleinwagen häufig nur wenige tausend Euro günstiger als ein geförderter Neuwagen.

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