Mit der sogenannten Artemis-Mission sollten eigentlich bis 2024 erstmals seit fast 50 Jahren wieder US-Astronauten auf dem Mond landen, darunter auch die erste Frau. Das hatte die Trump-Regierung 2019 angekündigt. Weil die Mission ihr Geld- und Zeitbudget allerdings bereits deutlich überschritten hat, zweifelten Beobachter schon länger an der Einhaltung dieses Zeitplans.
Rechtsstreit um Mondrakete
Zuletzt hatten zudem noch rechtliche Streitereien für Aufschub gesorgt: Nachdem die private Raumfahrtfirma SpaceX von Elon Musk im April von der Nasa den Auftrag für die Entwicklung des ersten kommerziellen Mondlandegeräts bekam, legte das unterlegene Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründe Jeff Bezos Widerspruch ein. Der wurde nach zahlreichen Instanzen aber vor kurzem endgültig abgelehnt und die Nasa teilte mit, nun weiter mit SpaceX arbeiten zu wollen.
Vier Astronauten von ISS auf der Erde gelandet
Start erneut verschoben: Astronaut Maurer fliegt frühestens am Donnerstag
Bei der Mission sollen vier Astronauten mit dem Raumfahrzeug „Orion“ in die Mondumlaufbahn gebracht werden, wo zwei von ihnen für den Endanflug zum Mond auf das Landegefährt von SpaceX umsteigen werden. Die USA brachten als bislang einziges Land mit den Apollo-Missionen zwischen 1969 und 1972 zwölf Astronauten auf den Erdtrabanten.
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