Berlin - Es ist abends, ich liege im Bett und wieder drehen sich meine Gedanken im Kreis. Ich denke über die Arbeit nach, über den Zahnarzttermin, den ich endlich mal vereinbaren müsste. Und was ist, wenn es wieder einen Lockdown gibt? Nein, Stopp, keine Gedanken mehr. Ich schließe die Augen, lege mich auf den Rücken, atme tief durch und fange an, von 1000 rückwärts zu zählen – das soll beim Einschlafen helfen, habe ich gelesen. Doch die Gedanken kehren zurück. Ich habe das Gefühl, dass ich hellwach bin. Ein kurzer Blick aufs Smartphone, schon zwei Uhr nachts, mein Herz schlägt schneller. Mist. Ich kann nicht schon wieder zu wenig schlafen.
Serie: Schlaflos in Berlin
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Jeder dritte Deutsche leidet unter einer Schlafstörung.
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