„An Schutzwirkung angepasst“

Gültigkeit des digitalen Corona-Impfpasses soll verkürzt werden

Bislang sind die digitalen Impfzertifikate ein Jahr gültig. Doch die Wirkung der Impfstoffe lässt schon früher nach.

Team News AFP/kmi
2 Min
Derzeit wird darüber beraten, die Gültigkeit des digitalen Impfpasses zu verkürzen.

Derzeit wird darüber beraten, die Gültigkeit des digitalen Impfpasses zu verkürzen.

© dpa/Soeren Stache

Die Verkürzung werde aber „nicht über Nacht“ erfolgen, beteuerte Spahn. „Wir werden das so machen, dass jeder seine Auffrischimpfung hat kriegen können, um das Zertifikat zu verlängern.“ In der Frage der Verkürzung strebe er eine EU-weit abgestimmte Regelung zur Geltungsdauer des Digitalnachweises an.

Über Gültigkeit der Impfpässe wird derzeit beraten

Die bislang ausgestellten Impfnachweise, die etwa per Handy-App gespeichert und vorgezeigt werden können, sind auf zwölf Monate befristet. Diese Frist beginnt zwei Wochen nach der Zweitimpfung. Inzwischen hat sich aber gezeigt, dass der Impfschutz nach etwa sechs Monaten nachlässt – deshalb wird zu diesem Zeitpunkt eine Booster-Impfung empfohlen.

Welche Gültigkeitsdauer die Impfpässe künftig haben sollen, wird nach Worten von Lothar Wieler, dem Chef des Robert-Koch-Instituts, derzeit beraten. In der Diskussion sei dabei eine Regelung mit Übergangsfristen, sagte Wieler bei der Veranstaltung mit Spahn. Wieler sagte zu, die Neuregelung rechtzeitig zu kommunizieren.

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