Pandemie

Gesundheitsminister: Auch Apotheker und Zahnärzte sollen gegen Corona impfen

Im Kampf gegen das Coronavirus fordern die Länder eine Erweiterung der Impfstellen in Deutschland. Der Bund soll nun die rechtlichen Rahmenbedingungen schaffen.

Team News Alexander Schmalz dpa/lex
2 Min
Eine Zahnärztin hält eine Spritze in der Hand (Symbolbild): Die Gesundheitsminister der Länder forcieren Corona-Impfungen in Zahnarztpraxen. 

Eine Zahnärztin hält eine Spritze in der Hand (Symbolbild): Die Gesundheitsminister der Länder forcieren Corona-Impfungen in Zahnarztpraxen. 

© Imago/David Jensen

Bis zum Jahresende werden mehr als 20 Millionen Auffrischimpfungen („Booster“) länger zurückliegender Impfungen angestrebt. Holetschek machte mit Blick auf Apotheken und Zahnärzte deutlich, dass eine Regelung für sie nicht von heute auf morgen umgesetzt werden könne. Auch für die Zukunft blieben Auffrischimpfungen aber wichtig.

2600 Apotheker sind bereits für Grippeimpfung geschult 

Die Apotheken haben bereits Unterstützung angeboten. Es gebe derzeit 2600 Apotheker, die Impfschulungen für regionale Pilotprojekte zur Grippeimpfung gemacht hätten, hatte die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände erklärt. Sie wären am schnellsten einsatzfähig.

In Praxen ziehen Impfungen bereits stark an, hinzukommen sollen zudem weitere öffentliche Angebote. Das Robert Koch-Institut (RKI) wirbt für zusätzliche Impfkapazitäten auch angesichts von Rückmeldungen aus überlasteten Hausarztpraxen. Wenn es standesrechtliche Beschränkungen gebe, sollte man diese temporär aufheben. Auffrischimpfungen könnten zeitweise auch außerhalb von Praxen gemacht werden.

Open Source

Open Source

Sie haben etwas zu sagen? Senden Sie uns Ihren Text! 

Einreichen
Open Door

Open Door

Sie möchten ein Thema vorschlagen? Senden Sie uns Ihren Vorschlag!

Vorschlagen
Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: [email protected]

weltbune Banner