Serie: Schlaflos in Berlin

Wann schlechter Schlaf gefährlich wird und was ein Schlaflabor dagegen tun kann

Schnarchen, Atemaussetzer, Schläfrigkeit – 26 Millionen leiden in Deutschland darunter. Ambulante Zentren können Abhilfe schaffen. Ein Besuch in Biesdorf.

8 Min
Alexander Blau sieht sich im Kontrollraum des schlafmedizinischen Zentrums in Biesdorf Patientendaten an.

Alexander Blau sieht sich im Kontrollraum des schlafmedizinischen Zentrums in Biesdorf Patientendaten an.

© Markus Wächter

Es ist eines von wenigen ambulanten Schlaflaboren in Berlin. Die Charité verfügt über ein interdisziplinäres Institut, geleitet von Ingo Fietze; der Professor gilt als ein Pionier der Schlafmedizin hierzulande. Auch Blau hat an der Charité lange gearbeitet und geforscht, bevor er nach Biesdorf ins Zentrum von Ralf Warmuth wechselte. Sie sind vier Ärzte, sechs Schlafplätze stehen dem Labor im zweiten Stock eines Ärztehauses zur Verfügung, überwacht von zwei Mitarbeitern in einem Kontrollraum. „Rund 2000 Patienten kommen pro Quartal zu uns“, sagt Blau. Nicht alle übernachten. Die häufigste Diagnose lautet: Schlafapnoe.

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