Wie es in einem neuen EEA-Bericht hieß, sind menschliche Aktivitäten die Hauptursache hinter diesen gefährlichen Schadstoffkonzentrationen. Die Feinstaubbelastung wird demnach zum Beispiel von den Emissionen aus dem Energieverbrauch, Straßenverkehr, der Industrie und Landwirtschaft befeuert, das Stickstoffdioxid in erster Linie durch den Straßenverkehr.
EEA: EU-weit starben 307.000 Menschen durch Luftverschmutzung
Der Bericht stellt eine Erweiterung einer Analyse zur europäischen Luftqualität dar, die die EEA Mitte November veröffentlicht hatte. Darin hatte die Umweltagentur unterstrichen, dass die Luftqualität in Europa zwar über die Jahre immer besser werde. Trotzdem starben 2019 durch die Luftbelastung mit Feinstaub noch schätzungsweise 307.000 Menschen in der EU vorzeitig, darunter Zehntausende in Deutschland.
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Mehr als die Hälfte dieser vorzeitigen Sterbefälle – etwa 178.000 – hätten demnach theoretisch verhindert werden können, hätten alle Mitgliedstaaten die neuen Richtwerte der Weltgesundheitsorganisation eingehalten. Die WHO hatte ihre empfohlenen Grenzwerte für Schadstoffe in der Luft im September deutlich strenger gefasst. Das, was die Organisation für gesundheitlich vertretbar hält, liegt damit noch deutlicher unter den auch in Deutschland derzeit geltenden EU-Richtwerten.
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