Berlin - Die Liebe zum Auto haben die Deutschen spätestens durch Corona wiederentdeckt. Das Kaufinteresse steigt wie seit Jahren nicht mehr. Aber das Angebot fehlt. Durch den weltweiten Chipmangel können viel weniger Autos gebaut werden, die Neuzulassungszahlen sind im Keller. Vor kurzem noch im Überfluss verfügbar und heutzutage für jedes Modell nötig, sind die Halbleiter, der Hauptbestandteil von Mikrochips, nach bald zwei Jahren Pandemie rar. Angebot und Nachfrage auf dem deutschen Automarkt sind aus dem Gleichgewicht geraten. Folge: Wer dringend ein Auto braucht, muss sich auf dem Gebrauchtwagenmarkt umschauen. Doch der ist ebenfalls in Bewegung.
Konsum
Automarkt: Warum es immer schwieriger wird, günstige Gebrauchtwagen zu bekommen
Mangel an Neuwagen und steigendes Interesse am eigenen Auto führen zu einer angespannten Situation auf dem Automarkt, die Preise schießen in die Höhe.
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Ein Gebrauchtwagen-Handel. Einen günstigen Gebrauchtwagen zu finden, wird zunehmend schwierig. Die Preise für Secondhand-Autos steigen 2021 im Durchschnitt um 2000 Euro.
© dpa/Sebastian Kahnert
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