Pandemie

Cottbus: 4000 Menschen demonstrieren gegen Corona-Politik

Zwei Demonstrationen wurden von den Veranstaltern aufgelöst. Die Brandenburger Polizei nahm vier Menschen vorübergehend fest. Die Stimmung war teils hitzig.

Team News Eva Maria Braungart dpa/eb
2 Min
Mit einem Schild mit der Aufschrift „Woidke muss weg“ marschieren Demonstranten entlang des Cottbuser Altmarktes.

Mit einem Schild mit der Aufschrift „Woidke muss weg“ marschieren Demonstranten entlang des Cottbuser Altmarktes.

© dpa/Frank Hammerschmidt

Daraus wurden mehrere Protestzüge, bei denen laut Polizei teils bis zu 2500 Menschen in teils hitziger Atmosphäre mitmachten. Dabei wurde auch gegen die Maskenpflicht verstoßen. In einem Zug hätten 15 Menschen Feuerwerkskörper gezündet, sie seien kurzzeitig in Gewahrsam genommen worden. Die Beamten stoppten den größten Aufzug, als er noch zwischen 1000 und 1500 Teilnehmer hatte. Vier Menschen seien wegen des Widerstands gegen Polizeibeamte und wegen Verstößen gegen das Versammlungsgesetz vorübergehend in Gewahrsam genommen worden.

Auch in Berlin demonstrierten Menschen gegen die Corona-Maßnahmen. Am Samstag versammelten sich einige Dutzend Demonstranten am Brandenburger Tor. Zu Corona-Protesten waren am Samstag ursprünglich mehrere Tausend Teilnehmer in Berlin erwartet worden. Die Veranstalter hatten angekündigt, die Hygiene-Vorschriften einzuhalten, sich von „Querdenkern“ abzugrenzen. Trotz intensiver Verhandlungen untersagten die Berliner Behörden am Freitagnachmittag die Demonstration. Die Polizei rief die Beteiligten am Samstagmittag dazu auf, den Ort zu verlassen.

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